Thomas Risi Softwareentwicklung
Addins - Datenbanklösungen - Komponenten - RTDServer - WebServices

rsrtdserver.connector
Downloads RTDConnector
Zur Ausführung benötigen Sie die VB6-Laufzeitbibliotheken, sofern noch nicht auf Ihrem System verfügbar.

Bei diesem Programm handelt es sich um die Demo eines RTD-Servers. In der Demoversion ist die Anzahl der gleichzeitig möglichen RTD-Funktionen auf 3 limitiert. Zur Installation sind Administratorrechte erforderlich.

Installieren Sie das Programm zunächst auf dem Server-Computer. Gemeint ist damit ein Computer in Ihrem Netzwerk, auf dem eine Exceldatei geöffnet ist und zu deren Zellen eine Verbindung hergestellt werden soll. Starten Sie die Installation mit der Datei rsrtdconnector.msi, und folgen Sie den Anweisungen.

Das Gleiche machen Sie nun auf allen Client-Computern. Das sind die Computer in Ihrem Netzwerk, die sich mit dem Server-Computer (bzw. der Exceldatei) verbinden wollen.

Im Prinzip kann natürlich jeder Computer gleichzeitig Client und Server sein. Ist ja nur ein Beispiel ...

Sobald das Programm also auf Ihrem Server und Clients installiert ist, ist es fast schon einsatzbereit. Da die teilnehmenden Rechner über DCOM miteinander kommunizieren, müßen hierzu aber noch die passenden Rechte erteilt werden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren System-Administrator, oder verfahren Sie so wie hier von Microsoft empfohlen. Beachten Sie auch, das der Port 135 nicht durch eine Firewall blockiert wird. Wenn Sie das Szenario in einer Domäne aufbauen, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Wenn Sie eine Arbeitsgruppe (z.B. ein Desktop und ein Laptop) verwenden, verfahren Sie zunächst so wie von Microsoft angegeben. Stellen Sie ggf. sicher, daß in den lokalen Sicherheitseinstellungen (secpol.msc) unter Lokale Richtlinien/Sicherheitsoptionen/Netzwerkzugriff: Modell für gemeinsame Nutzung ... auf Klassisch - lokale Benutzer authentifizieren sich als sie selbst eingestellt ist.


Und was kann man damit machen?

Sie können nun auf dem Server-Computer eine Excel-Instanz erstellen, und eine Excel-Arbeitsmappe öffnen. Diese wird dann ganz normal von einem User, oder auch von anderen Programmen, bearbeitet. So, auf den Client-Computern wird jetzt ebenfalls jeweils eine Excel-Instanz gestartet, und eine oder auch mehrere verschiedene Arbeitsmappen. Durch Einfügen der RTD-Funktion können sich Zellen auf den Client-Rechnern direkt mit Zellen auf dem Server-Rechner verbinden.


Der Aufruf der RTD-Funktion CONNECTOR ...

=RTD("rsrtdserver.connector";"moosburg";"testmappe2.xlsx\tabelle1";"C2")

=RTD("rsrtdserver.connector";"straubing";"testmappe3.xls\tabelle5";"B4")

Der Computer verbindet sich hier mit einem anderen Rechner moosburg des Netzwerks. Dort muß bereits eine Arbeitsmappe testmappe2.xlsx geöffnet sein, und darin wiederum die Tabelle1 existieren. Im Funktionsaufruf werden diese beiden Informationen durch einen Backslash getrennt, und als Parameter Topic1 übergeben. Die gewünschte Zellenbezeichnung wird im Parameter Topic2 eingetragen. Sobald der RTD-Server läuft, werden alle Änderungen in der betreffenden Zelle des Server-Computers, unmittelbar in den verbundenen Zellen der Client-Computer sichtbar.


Sollte sich bei laufendem Server, der Zellenwert nur alle zwei Sekunden aktualisieren, dann liegt es an der Standardeinstellung von Excel, bzgl. RTD-Servern. Das Intervall in dem die Aktualisierung erfolgt liegt bei 2000 ms. Um das Intervall zu ändern, verwenden Sie einfach folgendes Makro.

Option Explicit ' Setzt das Intervall auf einhundert Millisekunden (100 ms). Public Sub t() Application.RTD.ThrottleInterval = 100 End Sub

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